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Bundesbern
reagiert auf die Cleantech-Initiative
Der
Bund hat die Bedeutsamkeit von Cleantech-Unternehmen für
die Schweizer Wirtschaft anerkannt- und folgt so den von
der Cleantech-Initiative gesetzten Impulsen. Kein
Wunder: Mit dem zweiten nationalen Sammeltag haben wir
erneut ein starkes Zeichen gesetzt. An über 80
Standorten in der ganzen Schweiz wurden 10'000
zusätzliche Unterschriften gesammelt. Dabei stärken uns
auch aktuelle Studien und Presseartikel den
Rücken.
Rückblick nationaler Sammeltag:
Über 80 Sammelstände standen am Samstag vor
einer Woche in der ganzen Schweiz bereit, um
Unterschriften für die Cleantech-Initiative zu sammeln.
Das Resultat der fleissigen Sammlerinnen und Sammler
lässt sich sehen: es wird mit über 10'000 zusätzlichen
Unterschriften gerechnet. Somit wären bereits 50'000
Unterschriften für die Cleantech-Initiative gesammelt
worden. Die genauen Zahlen werden in den kommenden
Wochen auf unserer Webseite veröffentlicht. Einen
Rückblick auf den zweiten nationalen Sammeltag gibt es
hier.
Bundesbern hat
reagiert: Am Dienstag letzter Woche hat
der Bund die Internet-Plattform „Go4Cleantech“ lanciert,
deren Ziel es ist, über Cleantech-Unternehmen in der
Schweiz zu informieren. Der Bund will die Vernetzung
zwischen Wirtschaft, Politik und Privatpersonen zu
Gunsten der Cleantech-Branche verstärken und folgt so
den Bestrebungen der Cleantech-Initiative. Hinzu kommt:
Am Mittwoch hat der Bundesrat die im Juni von Franziska
Teuscher eingereichte Anfrage „Wo steht die
Schweizer Cleantech-Industrie?“ beantwortet. Auch
hier ähnelt die Antwort stark den von der
Cleantech-Initiative formulierten Zielen. Weitere
Informationen zu den Aktivitäten des Bundes im
Cleantech-Bereich befinden sich auf unserer Webseite.
Cleantech-Sonderbeilage im Tages
Anzeiger: Am Samstag, dem 28. August
2010, ist im Tages Anzeiger eine Sonderbeilage zum
Thema „Cleantech“ erschienen. Die Zürcher
Stadtpräsidentin Corine Mauch hat das Editorial
geschrieben und auf die grosse Bedeutung von
Cleantech-Unternehmen in der Schweiz hingewiesen. Auch
sie macht deutlich: Bis zu 100'000 neue Arbeitsplätze
sind in der Schweiz möglich, wenn wir jetzt in
erneuerbare Energien investieren! Wie genau aus
erneuerbaren Energien Arbeitsplätze für die Zukunft
entstehen, steht in unserem FAQ.
Peter Pauli spricht Klartext: Peter
Pauli, CEO des Solarenergie-Konzerns Meyer Burger hat in
der Handelszeitung klar und deutlich festgehalten, dass
es in der Schweiz auch bei einem Verzicht auf
Atomkraftwerke zu keiner Stromlücke kommen kann.
„Wenn wir die Maschinen, die Meyer Burger innerhalb
eines Jahres herstellt, ein Jahr lang Solarmodule
produzieren liessen, würden wir rund 10% des
Energiebedarfes decken, den die Schweiz im Jahre 2030
haben wird. Das ist ungefähr die gleiche Menge, die zwei
AKW’s produzieren“, so Pauli. In der Konsequenz
fordert auch Pauli, dass Bund und Kantone Investitionen
und Innovationen besser fördern: „Wir brauchen
Forschung, Entwicklung, und ein gutes politisches
Umfeld.“ Das gesamte Interview mit Pauli kann hier abgerufen werden.
Neue Studie zu erneuerbaren
Energien: Die Bank Sarasin hat eine Studie zur wirtschaftlichen
Rentabilität von erneuerbaren Energien veröffentlicht.
Die Studie mit dem verheissungsvollen Titel
„Erneuerbare Energien: Vom Nischen- zum
Massenmarkt“ zeigt dabei auf, wie sich diese
Wirtschaftsbranche trotz Wirtschaftskrise, tiefem
Ölpreis und unbefriedigendem Fortschritt behaupten
konnte. Trotz dem grossen Wachstumspotenzial dieser
Branche stagnieren jedoch die Aktienkurse. Die Studie
prangert hier die fehlende staatliche Unterstützung
sowie den immer stärker werdenden Standortwettbewerb an:
„Grund hierfür sind die Unsicherheiten über die Höhe
zukünftiger staatlicher Förderung. Zudem steigt der
Kosten- und Margendruck aufgrund einer global wachsenden
Konkurrenz.“ Die Studie führt weiter auf, wie in
Ländern mit starken Märkte wie beispielsweise
Kalifornien oder Italien Solarstrom bereits in 2 Jahren
ohne staatliche Vergütung wettbewerbsfähig erzeugt
werden kann. Wieder einmal wird deutlich: Die Schweiz
hinkt hinterher. Mit der Cleantech-Initiative sorgen wir
dafür, dass sich das ändert und sich die Schweiz im
internationalen Wettbewerb positionieren kann. Deshalb:
Jetzt unterschreiben und handeln, bevor es zu spät ist!
Der nächste nationale Sammeltag findet
am 16.
Oktober statt. Anmelden kann man sich hier. Vielen Dank!
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