Cleantech-Newsletter 4/2010

 

Bundesbern reagiert auf die Cleantech-Initiative

Der Bund hat die Bedeutsamkeit von Cleantech-Unternehmen für die Schweizer Wirtschaft anerkannt- und folgt so den von der Cleantech-Initiative gesetzten Impulsen. Kein Wunder: Mit dem zweiten nationalen Sammeltag haben wir erneut ein starkes Zeichen gesetzt. An über 80 Standorten in der ganzen Schweiz wurden 10'000 zusätzliche Unterschriften gesammelt. Dabei stärken uns auch aktuelle Studien und Presseartikel den Rücken.

Rückblick nationaler Sammeltag: Über 80 Sammelstände standen am Samstag vor einer Woche in der ganzen Schweiz bereit, um Unterschriften für die Cleantech-Initiative zu sammeln. Das Resultat der fleissigen Sammlerinnen und Sammler lässt sich sehen: es wird mit über 10'000 zusätzlichen Unterschriften gerechnet. Somit wären bereits 50'000 Unterschriften für die Cleantech-Initiative gesammelt worden. Die genauen Zahlen werden in den kommenden Wochen auf unserer Webseite veröffentlicht. Einen Rückblick auf den zweiten nationalen Sammeltag gibt es hier.

Bundesbern hat reagiert: Am Dienstag letzter Woche hat der Bund die Internet-Plattform „Go4Cleantech“ lanciert, deren Ziel es ist, über Cleantech-Unternehmen in der Schweiz zu informieren. Der Bund will die Vernetzung zwischen Wirtschaft, Politik und Privatpersonen zu Gunsten der Cleantech-Branche verstärken und folgt so den Bestrebungen der Cleantech-Initiative. Hinzu kommt: Am Mittwoch hat der Bundesrat die im Juni von Franziska Teuscher eingereichte Anfrage „Wo steht die Schweizer Cleantech-Industrie?“ beantwortet. Auch hier ähnelt die Antwort stark den von der Cleantech-Initiative formulierten Zielen. Weitere Informationen zu den Aktivitäten des Bundes im Cleantech-Bereich befinden sich auf unserer Webseite.

Cleantech-Sonderbeilage im Tages Anzeiger: Am Samstag, dem 28. August 2010, ist im Tages Anzeiger eine Sonderbeilage zum Thema „Cleantech“ erschienen. Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch hat das Editorial geschrieben und auf die grosse Bedeutung von Cleantech-Unternehmen in der Schweiz hingewiesen. Auch sie macht deutlich: Bis zu 100'000 neue Arbeitsplätze sind in der Schweiz möglich, wenn wir jetzt in erneuerbare Energien investieren! Wie genau aus erneuerbaren Energien Arbeitsplätze für die Zukunft entstehen, steht in unserem FAQ.

Peter Pauli spricht Klartext: Peter Pauli, CEO des Solarenergie-Konzerns Meyer Burger hat in der Handelszeitung klar und deutlich festgehalten, dass es in der Schweiz auch bei einem Verzicht auf Atomkraftwerke zu keiner Stromlücke kommen kann. „Wenn wir die Maschinen, die Meyer Burger innerhalb eines Jahres herstellt, ein Jahr lang Solarmodule produzieren liessen, würden wir rund 10% des Energiebedarfes decken, den die Schweiz im Jahre 2030 haben wird. Das ist ungefähr die gleiche Menge, die zwei AKW’s produzieren“, so Pauli. In der Konsequenz fordert auch Pauli, dass Bund und Kantone Investitionen und Innovationen besser fördern: „Wir brauchen Forschung, Entwicklung, und ein gutes politisches Umfeld.“ Das gesamte Interview mit Pauli kann hier abgerufen werden.

Neue Studie zu erneuerbaren Energien: Die Bank Sarasin hat eine Studie zur wirtschaftlichen Rentabilität von erneuerbaren Energien veröffentlicht. Die Studie mit dem verheissungsvollen Titel „Erneuerbare Energien: Vom Nischen- zum Massenmarkt“ zeigt dabei auf, wie sich diese Wirtschaftsbranche trotz Wirtschaftskrise, tiefem Ölpreis und unbefriedigendem Fortschritt behaupten konnte. Trotz dem grossen Wachstumspotenzial dieser Branche stagnieren jedoch die Aktienkurse. Die Studie prangert hier die fehlende staatliche Unterstützung sowie den immer stärker werdenden Standortwettbewerb an: „Grund hierfür sind die Unsicherheiten über die Höhe zukünftiger staatlicher Förderung. Zudem steigt der Kosten- und Margendruck aufgrund einer global wachsenden Konkurrenz.“ Die Studie führt weiter auf, wie in Ländern mit starken Märkte wie beispielsweise Kalifornien oder Italien Solarstrom bereits in 2 Jahren ohne staatliche Vergütung wettbewerbsfähig erzeugt werden kann. Wieder einmal wird deutlich: Die Schweiz hinkt hinterher. Mit der Cleantech-Initiative sorgen wir dafür, dass sich das ändert und sich die Schweiz im internationalen Wettbewerb positionieren kann. Deshalb: Jetzt unterschreiben und handeln, bevor es zu spät ist!

Der nächste nationale Sammeltag findet am 16. Oktober statt.
Anmelden kann man sich
hier. Vielen Dank!




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Für Fragen stehen zur Verfügung

Christina Klausener
Projektleiterin Volksinitiative "Neue Arbeitsplätze dank erneuerbaren Energien (Cleantech-Initiative)"
christina.klausener@spschweiz.ch
031 329 69 78


Patrick Angele
Projektleiter Volksinitiative "Neue Arbeitsplätze dank erneuerbaren Energien (Cleantech-Initiative)"
patrick.angele@spschweiz.ch
031 329 69 79

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