Wenn man vom Teufel spricht – in diesem Fall ist es der Lamborghini Diablo, der  1990 das Licht in der Luxusautoschmiede in Sant’Agata Bolognese  erblickte. Er wurde bis 2001 hergestellt und war der Nachfolger des Lamborghini Countach. Der flotte „Teufel“ wurde später vom Lamborghini Murciélago abgelöst. Es war der zu diesem Zeitpunkt weltweit schnellste Seriensportwagen. Elf Jahre lang rollte er aus den Fabrikhallen von Lamborghini.

Im Sommer des Jahres 1985 musste sich Automobili Lamborghini dringend etwas einfallen lassen, um einen Nachfolger des legendären Countach zu entwickeln und zu bauen. In einem waren sich die Macher einige: Es sollte das schnellste Serienfahrzeug der Welt werden, es sollte mindestens 325 km/h schnell sein – auch dann, wenn es niemand hätte ausfahren können. Knapp fünf Jahre später präsentierten die Italiener den Lamborghini Diablo. Auch dieser Sportwagen bekam natürlich den Namen eines Kampfstiers. Und so entschieden sich die Verantwortlichen von Automobili Lamborghini für den Kampfstier Diablo. Er entstammte aus der Zucht von Cristobal Colon y de La Cerda. Diese Stier sorgte1869 für einen legendären Kampf mit dem Matador El Chicorro sorgte.

  • Der Lamborghini Diablo kam mit verschiedenen Varianten des V12-Motors auf den Markt. Angetrieben wurde nur die Hinterachse – wie auch beim Grundmodell des Lamborghini Diablo sowie bei fast allen Sportversionen der Serien SV, GT und GTR. Einzig die mit VT gekennzeichneten Modelle wurden mit Allradantrieb ausgestattet. Hier einen Lamborghini mieten Zürich.

Für die pure Kraft sorgte der 5,7 Liter große V12-Benzinmotor und Autodesigner Marcello Gandini für das Design. In der Entwicklungszeit übernahm Chrysler Cooperation Detroit (1987-1992) das Automobilwerk Lamborghini. Die Autobauer wollten ihren neuen Superstar Diablo allerdings weniger aggressiv und brutal, sondern praktischer und harmonischer. Am Ende kam 1990 ein breiter, typisch flacher, aber unglaublich schneller Lamborghini-Traumwagen heraus. Besondere Merkmale: Lange und fließende Linien mit großen Seiten-Lufteinlässen und verkürzten vorderen Kotflügeln, an denen weite flache Seitenfenster waren. Zum Kauf angeboten wurde 1990 der Lamborghini Diablo lediglich erst einmal nur mit Heckantrieb. 1993 kamen Diablo VT mit Allradantrieb sowie 1995 der Diablo VT Roadster dazu. Alle Fahrzeuge hatten den 5,7 Liter-V12-Motor mit 362 kW (492 PS). Die Produktion der VT und VT Roadster blieb bis 1999 unverändert, die Produktion des heckangetriebenen Grundmodells wurde 1998 eingestellt.

  • Von 1990 bis 2001 gab es 20 verschiedene Lamborgini Diablo-Modelle

Die Letzte Diablo-Version kam zur Jahrtausendwende im Jahr 2000: Der Diablo VT 6,0 unter der Führung des neuen Eigentümer-Konzerns VW-Audi. Dessen Lamborghini-Designchef Luc Donckerwolcke zeichnete sich verantwortlich für den 550 PS-starken Supersportwagen. Bevor der Diablo-Nachfolger Murcielago 2001 auf den Markt kam, wurde die Serie noch mit einer auf 40 Einheiten limitierte SE-Version gekrönt.20 Fahrzeuge der der Diablo VT 6.0 SE-Version werden in einem speziellen gold-metallic-Farbton (Oro Elios) und 20 Sportwagen in einem einzigartigen Braunton (Marrone Eklipsis) ausgeliefert.

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