Im Juni 2013 wurde der Rückzug der Initiative beschlossen, der am 24. Oktober 2013 in Kraft trat. Grund für den Rückzug war die Zustimmung des Schweizer Parlaments zur parlamentarische Initiative mit dem Namen „Freigabe der Investitionen in erneuerbare Energien ohne Bestrafung der Grossverbraucher“.

Die Geschäftsleitung der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz empfahl daraufhin dem Initiativkomittee den Rückzug. Auch der Nationalrat stimmte mit 111 zu 68 gegen die Volksinitiative. Als Begründung für die Ablehnung wurde genannt, dass das zeitliche Ziel, die Energiewende bis 2030 in der Schweiz umzusetzen, zu ambitioniert formuliert wurde.

Des Weiteren hieß es in der Begründung, das die Ziele der Initiative schon in der vom Bundesrat verabschiedeten Energiestrategie 2050 formuliert wurden. Aufgrund des Rückzuges der Volksinitiative durch die SP Schweiz wurde die Volksinitiative nicht dem Schweizer Volk zur Abstimmung vorgelegt.

Die Initiative „ Freigabe der Investitionen in erneuerbare Energien ohne Bestrafung der Grossverbraucher“ fordert dagegen den Ausbau des Instruments „kostendeckendes Einspeisevergütung (KEV)“ für Ökostrom. KEV ist ein Instrument des Bundes. Dieses deckt die Differenzkosten, die zwischen der Produktion und dem Verkauf zum Marktpreis entstehen können. So werden den Produzenten von Ökostrom garantiert, dass sie kein Verlustgeschäft machen. Das Instrument wird durch den KEV-Fonds finanziert. Dieser erhält wiederum seine Mittel durch den Stromkonsumenten, der pro Verbrauch einer Kilowattstunde einen Abschlag zahlt.

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