Der Wille der Cleantech-Initiative ist der schrittweise Ausstieg der Schweiz aus der Atomausstieg sowie aus der Erdölnutzung. In der Schweiz kam die Initiative positiv bei der Bevölkerung an, was unter anderem mit dem Reaktorunfall im März 2011 erklären lässt. Dieses Ereignis befürwortete die Inhalte der Volksinitiative.

Doch nicht nur der Reaktorunfall sondern auch die Sichtweise der Bevölkerung wurde in der Initiative deutlich. Sie  zeigte einen Trend, der immer stärker in der Schweiz wird: Erneuerbare Energieversorgung ist im Kommen. Viele Gemeinden und Regionen wollen zu Alternativen in der Energieversorgung wechseln und somit ihre Energieautonomie ausrufen. Das zeigen Projekte wie beispielsweise das Projekt „Bodensee-Alpenrhein Energieregion (BEAR)“. Auch die Region Goms im Kanton Oberwallis verfolgt das Ziel der Energieautarkheit.

Des Weiteren wurde die Cleantech-Initiative strategisch klug bei der Bundeskanzlei eingereicht. Ein paar nach der Einreichung wurde der Atomausstieg der Schweiz im Ständerat beraten. Die Forderungen der SP Schweiz sowie ihr Konzept, was in der Cleantech-Initiative beschrieben wurde, hat bei den Beratungen für den Ausstieg argumentiert, der im Mai 2011 vom Schweizer Bundesrat beschlossen wurde.

Im wesentlichen enthält das Konzept der Cleantech Initiative die Themen, wie der Umstieg auf erneuerbare Energien kombiniert mit Maßnahmen zur Effizienzförderung geschehen soll, sodass gleichzeitig Arbeitsplätze in dieser neuen Wirtschaftsbranche entstehen. Dabei wurde als ein Haupt-Argument der SP Schweiz der Jop-Motor genannt, was so viel bedeutet, dass durch den Umstieg auf erneuerbare Energien neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Cleantech-Initiative sollte die Energiewende in der Schweiz vorantreiben. Des Weiteren sollte durch die Forderungen vermieden werden, dass die Atomkraftwerke durch Gaskombikraftwerke ersetzt werden.

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